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Personal Branding
für Selbständige

Anleitung & Tipps für mehr Sichtbarkeit und Reputation

„Du bist ne Marke.“

Früher – und ja, teilweise auch heute noch – sagt man diesen Satz zu Menschen, die irgendwie „anders“ sind, verrückt, ausgefallen, besonders. Also Personen, die sich vom Rest – wie auch immer – abheben.

Im Grunde das, was man in neudeutscher Businesssprache so gerne Personal Branding nennt. Eine Personenmarke. Also ein Mensch, der sich von den anderen abhebt, der im Gedächtnis bleibt, der für etwas steht.

Nur mit dem Unterschied, dass man den „Marken“-Spruch eher zu Menschen sagt, die einem etwas skurril vorkommen. Eine Personenmarke aber inzwischen fast jeder Arbeitende sein soll.

Aus sich selbst eine Marke machen?

Sich selbst vermarkten, aus sich selbst eine Marke machen?
Ein Personal Branding betreiben?

Ist das nur ein gehyptes Buzzword oder die notwendige Weitentwicklung der Ich-AG in unerer Konsum- und Vermarktungsgesellschaft?

Auf jeden Fall hat sich die Arbeitswelt in den letzten Jahren extrem gewandelt. Ohne hier auf alle Einzelheiten eingehen zu müssen, ein große Veränderung ist die Konzentration auf den „Mensch“, auf die „Beziehung“.

Ist das nur der neueste heißeste Sch… im Zeitalter der individuellen Inszenierung und der medialen Selbstdarstellung oder die nächste Stufe der Selbstoptimierung- und ausbeutung.

It’s a people business.

 

Dienst- und Beratungsleistungen nehmen insgesamt zu. Dagegen scheinen Produkte und Dienstleistungen immer austauschbarer zu sein, bzw. Kunden haben immer weniger Zeit und Interesse sich intensiver mit den Unterschieden auseinanderzusetzen.

Je virtueller unsere Welt wird, umso wichtiger scheint der persönliche Dialog zu werden. Von Mensch zu Mensch. Da kann das Vertrauen, das ein Experte erzeugt, der entscheidende (Verkaufs-)Faktor sein.

Gerade für Selbständige, die ja oft „das Unternehmen“ sind, hat die Bildung eines Personal Brandings Vorteile. Für Selbständige ist sie nicht selten sogar die Voraussetzung, um erfolgreich zu werden.

Die Bildung einer Personenmarke, die jahre-, wenn nicht gar jahrzehntelang ausstrahlt, kann daher bedeutender sein, als so manche Business- und Weiterbildungspläne.

Was ist eine Personal Brand?

Die großen Marken machen es vor.

Tempo, Cola und „Das Auto“ – sofort haben wir drei Marken samt bestimmter Eigenschaften und Assoziationen im Kopf.

Für Personen geht es logischerweise nicht darum bestimmte Produkteigenschaften erfahrbar zu machen, sondern sich als Persönlichkeit mit bestimmten fachlichen und persönlichen Kompetenzen darzustellen.

„Marke ist das, was andere Menschen über mich sagen, wenn ich den Raum verlasse.“
Jeff Bezos – Amazon-Gründer

Eine Personenmarke ist dabei eine Persönlichkeit, der man bestimmte Eigenschaften, Werte, Verhaltensweise zuschreibt. Das muss dann überhaupt nicht in dem großen Rahmen, bzw. mit einer so großen Bekanntheit sein, wie oben genannte Produkt- und Unternehmensmarken. Im Gegenteil, Personenmarken finden meistens in einem kleinen überschaubaren Rahmen/Umfeld statt.

Beim Personal Branding geht es also um die einzelne Person und deren Image und Reputation in der öffentlichen Wahrnehmung.

Brauche ich als Selbständiger ein Personal Branding?

Das frage ich mich auch öfters…
Brauche ich das auch, als Selbständiger, Einzelkämpfer, Webdesigner?

Und die Antwort ist… jein 😉

Ich käme wohl kaum auf die Idee mich als Personenmarke zu bezeichnen. Und doch, vieles von dem was ich – teils mehr oder weniger bewusst mache – sorgt dafür, dass ich ein Branding meiner Person „erstelle“. Die eigene Website, ein Fachblog, ein Fachbuch, Äußerungen in den sozialen Medien, all das führt dazu mein Bild zu prägen.

Und daher kann es nicht schaden, sich ab und an damit bewusst auseinanderzusetzen. Denn ein Bild entsteht so oder so, besser ich beeinflusse und steuere dieses aktiv.

Ganz allgemein lassen sich daher einige Vorteile eines aktiv gesteuerten Personal Brandings festhalten, die gerade für Selbständige und Existenzgründer einen großen Nutzen bieten:

  • Sie zeigen ihr fachliches Know-How.
  • Sie schärfen Ihr Profil. Sie differenzieren sich vom Wettbewerb.
  • Sie zeigen sich als „Mensch“ hinter dem Unternehmer.
  • Sie sorgen dafür, dass Sie gefunden werden.
  • Sie werden mehr und mehr zum anerkannten Experten.
  • Sie bauen sich ein Netzwerk auf.
  • Sie bekommen hilfreiches Feedback.

Selbständige und Existenzgründer haben mit dem Aufbau einer Personenmarke die Chance dafür zu sorgen, dass Sie im Netz gefunden werden und sich als Experten auf ihrem Gebiet zu positionieren.

Und als Konsequenz:

  • Sie bekommen mehr Anfragen, Kunden und Umsätze.
  • Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.
  • Sie werden unverwechselbar.

Das Personal Branding soll das Bild der Bezugsgruppen beeinflussen, also das Image, das man hat, bzw. bekommt. Rational ist dieses schwer zu fassen, klar ist aber das Emotionen, Gefühle dahinter stecken und oft weniger rationale Gründe.

Eine starke Personenmarke erzeugt Vertrauen & Orientierung. Vertrauen in die Leistung und Qualität, die die Person erbringen wird. Sie sind nun nicht (mehr) anonym.

Dieses entsteht, weil man erwartbar und nachvollziehbar handelt. Weil man einheitlich und transparent agiert.

Die Bausteine eines Personal Brandings

Die Basis einer Personenmarke kann mit dem Aufbau der sogenannten Corporate Identity bei Unternehmen verglichen werden.

Hierbei gibt es drei Aspekte, die auch für Personen im Geschäftsleben interessant sind und mit denen sich die Auseinandersetzung lohnt:

Personal Branding und Corporate Identity

Corporate Communications Sprache & Kommunikation

  • Auf welchen Wegen wird nach außen kommuniziert?
  • Welche Kommunikationsmedien werden genutzt?
  • Wie oft kommuniziert man, äußert man sich?

Corporate Behaviour
Verhalten

  • Wie verhält man sich gegenüber Kunden, Partnern, Kollegen?
  • Welche Meinungen vertritt man?
  • Wann, wie und wo äußert man sich zu bestimmten Themen?
  • Wie reagiert man auf Probleme und Kritik?
  • Wie „offen“ kommuniziert man?

Corporate Design
Erscheinung

  • Wie sehen die eigenen Kommunikationsmittel aus?
  • Gibt es ein einheitliches Design?
  • Welche Fotos von sich verbreitet man?

Ergänzend würde ich noch folgende Faktoren nehmen, die für ein Personal Branding wichtig sind:

Personal Branding Bausteine und Faktoren

Klare Positionierung
Eine oder mehrere Alleinstellungsmerkmale, bzw. Auszeichnungsmerkmale durch beispielsweise eine große fachliche Expertise, Attribute oder Leistungen.

Dazu noch ein individueller Stil oder charakteristische Eigenschaften, der sich auf verschiedenen Wegen ausdrücken kann (z.B. Rhetorik, Gestik, Verhalten, Ansprache).

Glaubwürdigkeit
Wird erreicht durch einen konsistentes und kontinuierliches Auftreten und indem Worte und Taten im Einklang stehen.

Relevanz
Es werden für die Zielgruppe nützliche Inhalte veröffentlicht. Also beispielsweise Fachartikel, die einen hilfreichen Mehrwert darstellen und kein allgemeines „blabla“.

Bestätigung
Testimonials, Referenzen, Fallstudien und Feedback bestätigen die eigene Expertise, ebenso wie ein wachsendes Netzwerk.

Anleitung zur Entwicklung und Umsetzung
einer Personal Brand!

Um eine eigene Personal Brand zu entwickeln,
ist es hilfreich strategisch vorzugehen
und sich mit folgenden Aspekten auseinanderzusetzen.

Status Quo:

Wer sind sie, was können sie?

  • Ausbildung, Lebensweg
  • Berufliche Erfahrung
  • Fachliche Kompetenzen
  • Menschliche Eigenschaften
  • Persönlicher Stil
  • Hobbies
  • Visionen, Ziele
  • Auf welches Projekt, welche Erfahrung, welchen Kunden sind sie besonders stolz?
  • Was hat ihnen besonders Freude gemacht, bei welcher Tätigkeit waren sie im „Flow“?

Was bieten sie an?

  • Welche Lösungen/Konzepte haben sie für ihre Zielgruppe?
  • Wie präsentieren sie ihr Wissen, Fähigkeiten?
  • Wie erfährt die Zielgruppe von ihnen?
  • Wie nehmen sie andere aktuell wahr?
  • Welches Feedback bekommen sie?
  • Haben sie Referenzen, Empfehlungen, Auszeichnungen?
  • Haben sie schon Veröffentlichungen, Artikel, Vorträge, Forschungsarbeiten?
  • Können sie sich vorstellen ihr Wissen öffentlich zu teilen?

Wer sind ihre Konkurrenten?

  • Wenn die potentiellen Kunden nicht zu ihnen kommen, zu wem könnten sie noch gehen?
  • Wie präsentieren sich die Konkurrenten?
  • Haben diese eine „Personal Brand“ aktiv aufgebaut und wie haben sie das gemacht?
  • Für was stehen diese Personenmarken, für welche Werte/Eigenschaften/Fähigkeiten stehen sie?
  • Was unterscheidet sie von diesen?

Mein Vorgehen

Mit den all den Fragen habe ich mich selber intensiv auseinandergesetzt. In schriftlicher Form und teilweise auch durch Unterstützung eines Coachings.

Kurz zusammengefasst: Ich arbeite als selbständiger Webdesigner, der vor allem für Selbständige, Existenzgründer und kleine Unternehmen Websites und Corporate Designs anbietet. Ich arbeite als „Einzelkämpfer“, ab und an ergänzt durch freie Spezialisten (z.B. Programmierer, SEOler, Fotografen).

Das klingt sehr generalistisch und nach Bauchladen, ist aber aufgrund meines beruflichen Hintergrundes eigentlich nur der logische Schritt. Ausreichend „Belege“ für eine qualitativ hochwertige Arbeit sind ausreichend vorhanden.

Die Konkurrenz ist im Web-Bereich enorm und reicht vom „Hobby-Webdesigner“ bis zu (größeren) Full-Service-Agenturen. Mein (Alleinstellungs-)Merkmal ist zum einen mein Erfahrungsschatz, die umgesetzten Projekte und meine strukturierte strategische Arrbeitsweise. Ich setze nicht einfach nur Websites um, sondern die Konzeption vorneweg ist dabei ein entscheidender Part, dazu kommt die Umsetzung aus einer Hand.

Ziele definieren

Was könnten konkrete Ziele sein?

  • Erhöhte Sichtbarkeit
  • Generierung von Kunden-/Projektanfragen
  • Konkrete Jobangebote
  • Einladungen zu Interviews, Vorträgen, Diskussionen, Gastartikeln
  • Steigerung der Reputation
  • Vergrößerung des Netzwerks
  • Wahrnehmung als Experte
  • Zeit, die  Sie pro Woche in ihr Personal Branding investierten

Wer sind ihre Zielgruppen?

  • Wie würden sie ihre Kunden-/Interessentenkreise definieren (demografische, psychologische Merkmale, Persona)?
  • Was sind mögliche Influencer/Multiplikatoren?
  • Wo halten sich ihre Zielgruppen auf (offline & online)?
  • Auf welchen Netzwerken sind diese Menschen aktiv?
  • Wonach genau suchen die Zielgruppen?
  • Was sind deren Probleme, Erwartungen, Wünsche?
  • Welche Fragen haben diese?
  • Wer sind mögliche Partner (Kollegen zum Austausch, ergänzende Angebote)?
  • Vom wem möchten sie wahrgenommen werden?
  • Mit wem möchten sie selbst aktiv in den Dialog treten?

Mein Vorgehen

Auch hier nur kurz zusammengefasst: Ziele meines Personal Brandings sind vor allem eine erhöhte Sichtbarkeit und die Wahrnehmung als Experte im Bereich (Web-)Design. Und damit auch mehr und „bessere“ Anfragen.

Meine Zielgruppe sind Selbständige, Existenzgründer, kleine – und manchmal auch – mittelständische Unternehmen, die Wert auf Qualität legen, weil sie selber diese auch liefern. Dabei ist ihnen bewusst, das Qualität seinen Preis hat.

Der „Markenkern“

Wofür soll ihre Marke stehen?
Wofür möchten sie stehen?
Wie wollen sie sich positionieren?

  • Wie möchten sie wahrgenommen werden?
  • Werte/Aussagen
  • Kompetenzen/Know-How
  • Wodurch unterscheiden sie dich von anderen (fachlich, menschlich, Arbeitsablauf, Methoden usw.)?
  • Haben sie eine Premiumstellung?
  • Wie können sie ihre Qualität/Nutzen belegen/beweisen?
  • Wieviel Persönliches möchten sie preisgeben?
  • Wie sieht ihr Weg aus zu ihrem heutigen „Zustand“?
  • Haben sie einen Claim, ein Motto?

Meine Erfahrungen

Meine Kundenkommunikation nenne ich gerne „Ping-Pong-spielen“, denn nur in der konstruktiven Zusammenarbeit auf Augenhöhe können gute Ergebnisse, also effektive Websites entstehen.

Dazu möchte ich im persönlichen Umgang und durch meinen Webaufttritt folgende Eigenschaften vermitteln, die Bestandteil meiner Persönlichkeit sind: empathisch kritisch, analysierend, humorvoll, verbindlich, ehrlich, ruhig, beständig, verständlich.

Als „Markenattribute“ wären dazu folgende drei Schlagworte passend, die meine Arbeit gut beschreiben:

  • „Verständlich erklärt“
  • „ganzheitlich beratend“
  • „strategisch gedacht“

Welche Stichworte möchten sie abdecken?

Klingt wie eine Google-Suche und kann auch so angegangen werden:
Bei welchen Suchbegriffen/Keywords und welchen Fragestellungen würden sie gerne gefunden werden?

Meine Erfahrungen

Im Grunde „alles“ was mit Webdesign, Design und Branding zu tun hat. Das ist natürlich sehr (zu) weit gefächert. Ich konzentriere mich daher immer wieder auf einzelne Keywords und erstelle dafür extra Blog-Beiträge.

Meistens leite ich diese aus direkten Kundenfragen ab, wie zuletzt der Artikel Was kostet eigentlich eine Website?.

Wie können sie ihren Expertenstatus belegen?

  • Fachartikel
  • Interviews
  • Referenzen
  • Kontakte / Netzwerk / Follower

Meine Erfahrungen

Ich zeige eine Auswahl meiner bisherigen Projekte, für potentielle Kunden natürlich immer noch am interessantesten. Dazu zeige ich eine Auswahl an Kundenlogos von Unternehmen für die ich (direkt oder indirekt) arbeiten durfte.

Der Blog selber, ebenso wie dieser Blog-Artikel, mein Webdesign-Fachblog und auch Gastartikel in anderen Blogs unterstützen die Wahrnehmung als Webdesign-Experte. Das Fachbuch ist dafür natürlich ebenso sehr hilfreich.

Inhalte

  • Welche Inhalte können sie erstellen (Artikel, Interviews, Fallstudien, Video, Präsentationen usw.)?
  • Auf welchen Plattformen können/möchten sie diese bereit stellen?
  • Welche fremden Inhalte können sie teilen?
  • In welcher Form können sie Inhalte erstellen (z.B. Text/Artikel, Podcasts, Videos, Tutorials, Interviews)?

Meine Erfahrungen

In erster Linie teile ich mein Wissen über meine beiden Blogs und hier vor allem über meinen Webdesign-Blog. Dazu kommt aber auch das Fachbuch, ab und an Schulungen und Gastartikel. Dieses Prinzip „kostenlos“ hat sich auch für mich bewährt, um sich als Experte zu profilieren, seine Marke zu schärfen und Neukunden auf sich aufmerksam zu machen.

Und es passt gut zu mir, da ich umfangreiche Schulungserfahrungen sammeln durfte und ein gewisses didaktisches Talent habe. Trotz der vielen Schulungen – auch vor größeren Studentenzahlen – fremdle ich aber noch mit Medien wie Video und Audio. Aktuell passt Text, also Blog-Artikel, als Form der Inhaltsverbreitung und Wissensvermittlung deutlich besser zu mir. Muss nicht immer so bleiben, aktuell aber schon. Und es hat den Vorteil, dass es für Suchmaschinen natürlich super ist und textlicher Inhalt deutlich schneller überflogen, sozusagen quer konsumiert werden kann, als die anderen Medienformate.

Personal Branding Design

Wie treten sie gegenüber ihren Zielgruppen in Erscheinung?

Wie soll ihr „Außenauftritt“ aussehen?

  • (Marken)Name (Fantasiename oder Vor- und Nachname)
  • Logo
  • Bilderwelten / Portraits
  • Farbkombination
  • Typografie
  • Welche Kommunikationsmittel möchten sie einsetzen (z.B. Website, Visitenkarte, Flyer, Präsentationen)?
  • Ist die optische Marke über die Kommunikationsmedien hinweg wiedererkennbar?
  • Also setzen sie überall ein einheitliches Logo, Farben, Portraitbilder usw. ein?

Meine Erfahrungen

Das Wortspiel hahnsinn, passt natürlich zu meinem Nachnamen, sorgt aber definitiv auch für viel Neugierde, Schmunzeln und hebt sich angenehm von typischen Webdesign-Agentur-Wortspielen ab. Klar, es bietet zwar keinerlei Assoziationen zur Tätigkeit und meinem Angebot, dafür aber eben umso mehr zur Personenmarke.

Dazu zeige ich mit immer denselben Portraitbilder (über die ich nicht vollends glücklich bin). Und mit einem Blauton agiere ich schon seit Anbeginn der Zeit von hahnsinn, leichte Anpassungen inbegriffen.

Personal Branding Behaviour

Wie verhalten sie sich gegenüber ihren Zielgruppen?

Wie ist ihr Business-Stil?

  • Umgangston
  • Kleidungsstil
  • Wie kommunizieren sie am liebsten?
  • Wie ist ihre Erreichbarkeit?
  • Wie schnell antworten sie auf Anfragen, Probleme usw.?
  • Wie gehen sie mit Kritik und Problemen um?
  • Wie ist ihr persönlicher Umgang mit Kunden und Kollegen?
  • Gehen sie auf Fremde eher zu oder sind sie abwartend?
  • Welche Events/Veranstaltungen besuchen sie?

Meine Erfahrungen

Ich habe einen eher persönlichen und ungezwungenen Stil. So würde man mich beispielsweise nie im Anzug antreffen (außer auf Hochzeiten und Beerdigungen). Auf Kundenanfragen- und -mails versuche ich zeitnah zu antworten, bzw. bei aktuellen Projekten den Kunden immer auf dem Laufenden zu halten.

Ein Großteil der Kommunikation erfolgt über Mail oder Telefon. Persönliche Treffen mit Kunden habe ich, wenn überhaupt, meistens nur zu Beginn eines Projektes. Veranstaltungen meide ich (leider) eher, da ich mich in großen Menschenmengen eher unwohl fühle.

Personal Branding Communications

Wie erreichen sie ihre Zielgruppe?

Kommunikationskanäle:

  • Welche Kommunikationskanäle nutzen sie schon und welche möchten sie zukünftig nutzen?
  • Welche Social Media-Kanäle möchten sie bespielen?
  • In welcher Häufigkeit möchten sie diese nutzen?
  • Nutzen sie diese rein beruflich oder auch privat?
  • Welche Veranstaltungen, Messen, Kongresse, Barcamps möchten sie besuchen?

Meine Erfahrungen

Viele Besucher bekomme ich über die Suchmaschinen, bzw. entsprechende Suchmaschinenoptimierung. twitter nutze ich täglich vor allem als Weiterbildungstool und als Möglichkeit auf dem laufenden zu bleiben, was sowohl in der Online-Welt als auch draußen in der Welt so passiert. Xing und Pinterest nutze ich teilweise, bei facebook bin ich eigentlich nur, um in den Gruppen zu schauen, über was geredet wird. Instagram nutze ich nur privat.

Eigene Website

  • Haben sie eine eigene Website?
  • Welche URL hat diese/passt diese zur Marke?
  • Haben sie einen Blog?
  • Ist die Website in dem Branding-Design gestaltet?
  • Sind ihre Positionierung, ihr Angebot und ihre Lösungen klar verständlich?
  • Ist die Website suchmaschinenoptimiert?
  • Haben sie Glaubwürdigkeits- und Vertrauenselemente auf der Website (z.B. Testimonials, Referenzen, Auszeichnungen, Veröffentlichungen)?

Meine Erfahrungen

Als Webdesigner sehe ich die eigene Website als das wichtigste Vermarkungs- und Personal Branding-Medium an. Mit dem Spruch der Schuster hätte die schlechtesten Schuhe kann ich gar nichts anfangen.

Daher versuche ich optisch und inhaltlich die Website optimal zu gestalten, einerseits als erste Referenz und um all die wichtigen Fragen der Interessenten möglichst früh zu beantworten und auch so Vertrauen aufzubauen (so wie oben schon genannt bspw. die Frage nach den Kosten einer Website).

Ihre Personal Brand –
ein mächtiges Vermarktungs- und Kommunikationsmittel

Wie verhalten sie sich gegenüber ihren Zielgruppen?

„Jeder von uns ist eine Personenmarke […] Wenn wir dies im professionellen bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding.“

Kerstin Hoffmann

Das Ziel ist dabei nicht immer die zwingend „große Marke“ zu werden. Oft reicht es vollkommen aus bei einem kleinen Interessenkreis bekannt zu sein. Oder bei Interessenten, die zum ersten Male auf einen stoßen (bspw. auf die eigene Website oder in den sozialen Medien), einen professionellen Eindruck zu hinterlassen. Dieser Blog-Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade Mein persönlicher Kommunikationsmix von Kerstin Hoffmann. #personalbrandmix

Im Ergebnis hilft die Personal Brand mit, dass sie langfristig(er) am Markt bestehen können, indem sie sich klarer vom Wettbewerb unterscheiden und potentielle Kunden Vertrauen aufbauen können.

Gerade bei Freiberuflern, Selbständigen und Existenzgründern ist die Reputation und Online-Auffindbarkeit schlicht Umsatz entscheidend, evtl. gar überlebenswichtig.

Also, loslegen und aktiv die eigene Personal Brand gestalten. Mut haben, eine „Marke zu sein“.

Personal Branding durch…

  • Expertise
  • Begeisterung
  • Offenheit
  • Wiederkennbarkeit
  • Kommunikationsstärke / Dialog
  • Vermarktung / Präsenz

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Über den Autor

Martin Hahn ist Webdesigner, Dozent, Fachbuchautor und dreifacher Papa.
Seit vielen Jahren hilft er anderen effektivere Webdesigns zu erstellen – in Schulungen und mit Artikeln auf dieser Website.

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