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Website-Relaunch

Der Leitfaden für einen erfolgreichen Neustart

Ja, ein Website-Relaunch ist komplex. Aber Sie sind nicht alleine!
Dieser Artikel liefert Hilfestellungen: Vorbereitung, Website-Analyse, Checkliste, Relaunch-Konzept und einige Tipps und Beispiele helfen Ihnen für einen erfolgreichen Relaunch.

Kennen Sie folgendes Szenario?

Die letzte News auf der Website ist Jahre alt. Der Vertrieb fragt sich, warum die neuesten Produkt-Handbücher nicht auf der Website zu finden sind. Das Design erinnert an Zeiten, als auch bunte Krawatten in Mode waren.

Die technische Umsetzung stammt noch aus Zeiten als der Begriff Smartphone  unbekannt war. „Datenschutzerklärung“ – was soll das sein? Die Passwörter, um selber Inhalte an der Website zu ändern, hat der alte Webdesigner, der seit Jahren eigentlich schon nicht mehr richtig erreichbar ist. Und und und…

Es gibt so viele Gründe die Unternehmenswebsite mal einem Relauch zu unterziehen…

Was ist überhaupt ein Relaunch?

Ganz allgemein ist ein Relaunch die Wieder- oder Neueinführung eines Produktes. Bezogen auf eine Website bedeutet Relaunch, dass diese verändert, verbessert wird. Spezifischer kann man sagen, dass ein Website-Relaunch dann erfolgreich ist, wenn er zwei Aspekte beachtet: 

Die neue Website sollte genauer auf die Bedürfnisse der Besucher und Zielgruppen eingehen. Eine erhöhte positive Benutzererfahrung geht damit einher.

 

Und die neue Website sollte – besser als die alte – die Unternehmensziele verfolgen und selber klare Ziele haben.

Ein Relaunch sollte also niemals reiner Selbstzweck sein nach dem Motto: „Wir brauchen mal wieder eine neue Homepage“.

Er ist vielmehr Mittel zum Zweck, um noch besser auf die Website-Besucher und die Unternehmensziele einzugehen und eine Synergie zu schaffen.

Wie? Das steht unter anderem in dieser Relaunch-Anleitung.

Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt an mich wenden:
martin@hahnsinn.de

Website-Konzept

Gründe für einen Website-Relaunch

Wann ist die Zeit gekommen, die Website zu erneuern?

Die Gründe für einen Website-Relaunch können ganz unterschiedlich sein. Oft kommt die Erkenntnis für eine Überarbeitung langsam aber sicher näher. Im Laufe der Zeit wird einem bewusst, dass die aktuelle Website irgendwie nicht mehr passt:

Man kann immer schwerer Inhalte online stellen. Und aktuell sind die Inhalte schon lange nicht mehr so richtig.

Die Inhalte und die Inhaltsstruktur der Website passt nicht mehr so richtig zum Unternehmen und den angebotenen Leistungen oder Produkten. Auf Smartphones und Tablets lässt sich die Website nur schwerlich bedienen. Und das Design spiegelt es exemplarisch wieder: rundum veraltet.

Wenn man dann nicht mal mehr Kunden gerne die Website nennt, weil sie einem unangenehm ist, dann sind das alles Zeichen, die auf einen Relaunch hinweisen.

Webdesign Online-Marketing
Gründe für einen Website-Relaunch

Website-Strategie

Gewinnt Ihre aktuelle Website noch die passenden Besucher und werden aus Besuchern Kunden?

Der wichtigste, aber oft auch der herausforderndste Aspekt:
Ist die Website Teil des großen Ganzen?

Sie haben eine Unternehmensstrategie, eine Kommunikationsstrategie (hoffentlich langfristig geplant, manchmal aber auch mehr aktionistisch) – und die Website sollte ein elementarer Bestandteil dieser Strategie sein. Sie ist eine bedeutende Maßnahme in einem großen Mix. Ein Mittel zur Erreichung strategischer Ziele. Und nicht selten ist die Website heutzutage der Mittelpunkt der Kommunikationsmaßnahmen, auf jeden Fall der Online-Aktivitäten.

Die Website fungiert als Basis für Online-Maßnahmen wie Social Media, Landingpages, E-Mail-Newsletter, Google Werbung usw.

Und jetzt die große Frage:
Passt Ihre Unternehmenswebsite noch zu Ihrer Strategie?

Unternehmen, ihre Ausrichtungen, Schwerpunkte, Mitarbeiter ändern sich. Ebenso auch die Kundenkreise, das Kommunikationsverhalten, die Kommunikationskanäle usw.

Die Website sollte daher regelmäßig an die Unternehmensstrategie angepasst werden, um diese optimal zu unterstützen und zu realisieren.

Webdesign Content
Gründe für einen Website-Relaunch

Website-Inhalte

Sind die Inhalte noch aktuell genug?
Und vor allem: Passen diese noch zu Ihren Zielen und den Wünschen der Besucher?

Deswegen kommen ja die Besucher: Ihre Inhalte.

Es gibt „da draußen“ wohl schon so was wie einen „Content-Shock“. Alles und jeder muss pausenlos Content produzieren. Aber genau darum geht es ja auch auf Ihrer Website:

Die Besucher wollen wissen, ob Sie vertrauenswürdig sind, welche konkreten Dienstleistungen Sie anbieten, wer genau dahinter steckt, wann Sie offen haben, welchen Service Sie anbieten können usw.

All diesen Kundenanforderungen und -bedürfnisse können Sie nur mit passenden Inhalten begegnen.

Und Sie haben – siehe oben –  eine Unternehmensstrategie mit konkreten Zielen. Auch diese erreichen Sie auf Ihrer Website nur mit entsprechenden Inhalten.

Sind also Ihre Website-Inhalte noch aktuell und vor allem: relevant?

Spätestens, wenn Sie sich gar mehr erinnern können, wann die Website das letzte Mal inhaltlich aktualisiert wurde, ist es Zeit für einen Relaunch!

Webdesign Screendesign
Gründe für einen Website-Relaunch

Website-Design

Welches Image vermittelt das Design? Und führt es die Besucher sinnvoll durch die Seite und zu den Inhalten?

Über Geschmack lässt sich nicht streiten – entweder man hat ihn oder nicht. Na gut, klar, Design ist zwar irgendwie auch Geschmacksfrage, aber halt auch noch viel mehr:

Design sorgt für die Benutzbarkeit eines Produktes.

Wie gut führt das Design den Besucher durch die Website, wie gut schafft es Schwerpunkte, setzt Akzente, rückt die wirklich wichtigen Inhalte in den Mittelpunkt?

Es gibt inzwischen so viele schöne Website-Templates, die irgendwie gut aussehen, aber diese alleine sorgen eben noch nicht dafür, dass die Website auch gut bedienbar ist und ihr Ziel erreicht.

Das „richtige“ Design macht aus einer hübschen Website erst eine, die den Besucher glücklich macht, weil er schnell und unkompliziert findet, was er sucht.

Und wenn sie glückliche Besucher haben, ist die Basis für glückliche Kunden gelegt.

Das Design sollte formal-ästhetisch dem aktuellen Zeitgeist entsprechend und den Besucher sinnvoll durch die Website leiten.

Kann das Design diese Aufgaben nicht erfüllen, ist es Zeit für einen Relaunch!

Webdesign Development
Gründe für einen Website-Relaunch

Website-Technik

Kümmert sich da überhaupt irgendwer drum? Wer hat die Zugangsdaten? Und vor allem: Schaut sich mal einer die Website auf dem Smartphone an…

Haben Sie Ihre Unternehmenswebsite schon einmal mit verschiedenen Endgeräten angeschaut? Oder immer nur mit dem ewig selben Büro-PC?

Smartphones, Tablets, Notebooks, verschiedene Browser, verschiedene Betriebssysteme – Ich will gleich mal vorwarnen:
Das Ergebnis ist oft erschreckend, aber auch ein Augenöffner. Denn was nützen die ausgeklügeltste Strategie, tolle Inhalte und das schönste Design, wenn der User die Website nicht richtig angezeigt bekommt, oder er sie – aufgrund technischer Mängel – nicht gut oder gar nicht bedienen kann!?

Können Sie die Inhalte überhaupt selber ändern und auch neue Unterseiten anlegen? Vielleicht möchten Sie dies selber gar nicht machen, aber erreichen Sie den Webdesigner oder die Agentur noch, die die Website vor Jahren einmal erstellt haben?

Klar, „never change a running system“ – aber wenn das System veraltet ist, dann kann man da durchaus mal ran.

Sie sehen:
Die Gründe für einen Relaunch können vielfältig sein. Und meistens kommen mehrere Aspekte zusammen, so dass sich nicht selten ein Komplett-Relaunch lohnt.

Website Relaunch Checkliste

Kostenfreie Relaunch-Checkliste herunterladen:

Vorbereitung eines Website-Relaunches

Der Relaunch einer Website sollte gut vorbereitet sein. Als Auftraggeber sollten Sie intern die Rahmenbedingungen besprechen und klären. Dazu sollten Sie benötigte Informationen für den Auftragnehmer bereitstellen. Für eine gute, qualitativ hochwertige Website wird es Zeit brauchen und ein entsprechendes Budget benötigen.

Die folgenden Aspekte liefern einen guten Überblick, was bei der Vorbereitung zu einem Website-Relaunch noch beachtet und analysiert werden kann und sollte.

Klären Sie intern vor Projektbeginn folgende Fragen:

  • Wann soll die Website online gehen?
  • Wer ist der Ansprechpartner?
  • Wie hoch ist das Budget?
  • Wer ist verantwortlich für das Erstellen der Inhalte?
  • Wo ist die aktuelle Website gehostet und wer hat die Zugänge zum Provider?
  • Wurde eine interne Analyse der bisherigen Website und/oder die Anforderungen an eine neue Website erstellt?
  • Hat man ausreichend interne Kapazitäten um am Relaunch entsprechend mitarbeiten zu können?
Website-Konzept
Vorbereitung des Website-Relaunchs

Unternehmensanalyse

Wer sind wir und was wollen wir eigentlich erreichen – diese Fragen stehen am Anfang. Zu schnell übergeht man sie, weil sie unter Umständen einen längeren Prozess anregen können.

Eine gründliche Unternehmensanalyse ist nicht nur für das Unternehmen selber hilfreich, sondern auch für den Webdesigner. Erst wenn dieser weiß, was man vorhat, wie man sich selber sieht, kann er entsprechend beraten und dies adäquat auf und mit Hilfe der Website kommunizieren.

Folgende Fragen können dabei helfen:

  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und wie geht es der Branche allgemein?
  • Welche Produkte / Dienstleistungen werden angeboten?
  • Gibt es Schwerpunkte / „Verkaufsschlager“?
  • Wie sehen bisherige Kommunikationsmaßnahmen aus?
  • Wie sind die Unternehmensstrategie und -ziele für die kommenden Jahre?
  • Wie gewinnt das Unternehmen bisher neue Kunden?
Website-Konzept
Vorbereitung des Website-Relaunchs

Analyse der bisherigen Website

Die Analyse der aktuellen Website ist gar nicht so einfach:

Vielleicht entspricht sie nicht modernen Standards, aber die Besucher haben die benötigten Informationen gefunden.

Manche Seiten werden kaum besucht, vielleicht sind sie aber gar nicht uninteressant, sondern einfach nur schwer zu finden, da sie in der Navigation „versteckt“ oder nicht eindeutig genug benannt sind.

Fragestellungen, die bei der Website-Analyse helfen können:

  • Was findet man gut, was schlecht an der bisherigen Website?
  • Welche Ziele möchte man mit der neuen Website erreichen?
  • Gibt es Kundenfeedback zu alten Website?
  • Gibt es Besucherstatistiken? Was sagen diese aus: welche Seiten werden häufig besucht, woher kommen die Besucher, welche Seiten werden gar nicht angesehen usw.?
Website-Konzept
Vorbereitung des Website-Relaunchs

Wettbewerbsanalyse

Kein Unternehmen agiert alleine im Markt, sondern bewegt sich in einem breiten Umfeld an Dienstleistern. Für den Kunden ist es oft nur schwer zu durchschauen, wer was genau macht, bzw. wer besser für sein Anliegen geeignet ist.

Generell gilt aber:
Um besser als die Konkurrenz zu sein, muss man sie kennen.

Aus einer Wettbewerbsanalyse kann man etwaige Vorbilder und Inspirationen ableiten. Das muss nicht nur bei direkten Konkurrenten sein, sondern kann auch bei branchenfremden Websites interessant sein:

Inhalte, Design, Funktionen, Gliederung usw. – was kann als Vorbild für die eigene Website dienen?

Daher sollte die Konkurrenz genauer unter die Lupe genommen werden:

  • Wie entwickelt sich der Markt generell?
  • Wie sieht der Wettbewerb aus (Umfang, Positionierung, Standort usw.)?
  • Worin ist die Konkurrenz besser und wo schlechter?
  • Wie sehen die Websites der Konkurrenten aus?
  • Wie wirkt das Design?
  • Welche Inhalte präsentieren sie?
  • Wie ist die Gliederung der Inhalte, Seitenstruktur?
  • Welche Funktionalitäten bieten sie an?
  • Bieten diese weitere Service-Angebote an oder andere hilfreiche weiterführende Inhalte?
  • Betreiben sie inhaltliche Suchmaschenoptimierung?
  • Welche Unternehmenswebsites stehen bei relevanten Suchbegriffen (Keywords) in den Suchmaschinenergebnissen weit vorne?
  • Was kann von den ersten Suchergebnissen bezüglich Suchmaschinenoptimierung lernen und sich „abschauen“?
Website-Konzept
Vorbereitung des Website-Relaunchs

Content Audit

Nicht alles muss neu erfunden werden:
Schauen Sie zuerst genau, welche Inhalte (Texte, Bilder, Statistiken, Grafiken usw.) schon im Unternehmen vorhanden sind. Das muss nicht nur auf der aktuellen Website sein, sondern kann auch in anderen Kommunikationsmaßnahmen sein, oder auch „halb verstaubt in der Schublade“.

Es geht nicht darum, alles blind zu sammeln, sondern sich einen Überblick zu verschaffen:
Was ist schon vorhanden, was muss später neu erstellt werden.

Bei den vorhandenen Inhalten muss dann gut aussortiert werden:
Was lässt sich gebrauchen und auf der neuen Website einsetzen.

Die Unternehmensziele, Bedürfnisse der Besucher und die Inhaltsstrategie spielen dann hier zusammen und geben die Auswahlkriterien vor.

Folgende Fragen helfen beim Content Audit:

  • Sind die Inhalte aktuell (genug)?
  • Können Sie die Inhalte selber pflegen?
  • Ist die Seitenstruktur übersichtlich?
  • Sind die Navigationspunkte verständlich und eindeutig?
  • Spiegeln die Inhalte die Schwerpunkte des Unternehmens wieder? Lässt sich anhand der Inhalte klar erkennen, was Sie genau anbieten und was Ihre Expertise ist?
  • Sind die Inhalte aus Kundensicht geschrieben oder zumindest für diese klar verständlich?
  • Zeigen die Inhalte Ihre Kompetenz und Qualität in den entsprechenden Bereichen ausreichend auf?
  • Bieten Sie Bestandskunden hilfreiche Inhalte an?
  • Entlasten Sie andere Kommunikationsmedien wie Telefon oder Mail, indem Sie häufige und wichtige Fragen und Anliegen direkt auf der Website klären?
  • Sind die Inhalte suchmaschinenoptimiert? Also tauchen Sie bei gewünschten Suchbegriffen in den Suchmaschinen auf?
  • Gibt es keine „Textwüsten“?
  • Sind die Texte einfach verständlich und übersichtlich gegliedert?
  • Sind die Impressum- und die Datenschutzseiten auf dem neusten Stand?
Website-Konzept: Design und Content Marketing

Eine gute Vorbereitung

…ist die halbe Miete für einen erfolgreichen Website-Relaunch.

Denn aus den Analyseergebnissen gilt es mögliche Konsequenzen und Maßnahmen abzuleiten.

Diese Analysephase lässt sich – zumindest in Teilen – auch schon gut intern erledigen oder zumindest vorbereiten und ist – zumindest in Kurzversion – auch schon beim ersten Briefing und der Angebotseinholung hilfreich.

Da man aber bei den eigenen Dingen auch gerne eine gewissen „Betriebsblindheit“ entwickelt, kann hier der kritisch-analytische Blick von außen sehr hilfreich und konstruktiv sein.

Website Relaunch Checkliste

Kostenfreie Relaunch-Checkliste herunterladen:

Dienstleister auswählen:

Der Markt an Webdesignern und Agenturen ist voll und teilweise schwer überschaubar. Dazu kommen „verlockende“ Angebote die eigene Website für wenig Geld mit einem „Homepage-Baukasten“ schnell selber zusammenklicken zu können.

Schauen Sie sich also gut um, welcher Dienstleister in Frage kommt. Kriterien als Auswahl sollten vor allem seine Erfahrungen und seine Referenzen sein.

Hat er schon Website-Projekte und auch Relaunch-Projekte durchgeführt? Schauen Sie sich diese Websites an und Sie bekommen einen guten Eindruck. Auch die Website des Webdesigners oder der Agentur selber vermitteln einen guten Eindruck von dessen Fähigkeiten.

Ein konkreter Ansprechpartner auf Dienstleisterseite hilft natürlich auch, dazu sollte dieser transparent und schnell mit Ihnen kommunizieren. Er sollte verständlich vermitteln können, was er für Sie machen kann und wie er Ihre Website umsetzen möchte.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem Website-Relaunch haben, dann schreiben Sie mir direkt an martin@hahnsinn.de

Arten von Website-Relaunch​

Anhand der Gründe für einen Relaunch und einer Analyse der bestehenden Website lässt sich die Art des Relaunches ableiten:

Bei einen Komplett-Relaunch werden alle Aspekte (Strategie, Design, Inhalte und Technik) überarbeitet, da die Anpassungen zu groß sind, um mit einzelnen Maßnahmen noch etwas zu retten.

Man kann aber natürlich auch nur einen Teil-Relaunch vornehmen, indem bspw. das Design modernisiert wird oder Inhalte angepasst werden. Diese Teil-Relaunches können natürlich von kleinen Verbesserungen reichen bis auch zu sehr großen Veränderungen, die schon nahe an einen Komplett-Relaunch reichen.

Oft ziehen Anpassungswünsche eines der Aspekte weitere Änderungen mit sich:
Soll die Website bspw. responsiv gemacht werden (also auch für mobile Endgeräte optimiert werden), wird man zwangsläufig auch an das Design müssen. Die Darstellung der Inhalte auf kleinen Displays unterscheidet sich eben von sehr großen Monitoren. Ebenso das Nutzungs- und Surfverhalten. Eventuell sind sogar auch andere Inhalte auf mobilen Geräten interessant (sowohl aus Nutzer- wie auch Unternehmenssicht).

Das Beispiel verdeutlicht:
„Mal eben“ so einen Relaunch umzusetzen, ist selten möglich, bzw. sinnvoll.

Im Idealfall ist es eher so:
Eine Website sollte regelmäßig angepasst und optimiert werden, dann sind große Relaunches nicht oder nur sehr selten notwendig.

In der Realität ist es aber eben auch oft anders:
Die Website wurde einmal erstellt und seitdem nur selten angefasst. Da wird man mit punktuellen Veränderungen nur wenig retten können.

Projektablauf Website-Relaunch

Die Projektabläufe ähneln sich, sind in den Details unterschiedlich ausgeprägt. Im Groben kann man zumindest einen einheitlichen Ablauf festhalten, der ein gutes Gefühl vermittelt, was auf Sie zukommen wird:

Website-Konzept

Phase 1:
Recherche und Analyse

Es gilt die aktuelle Situation zu bewerten:
Das Unternehmen, der Markt, der Wettbewerb, die Zielgruppe und die aktuelle Website.

So eine Situationsanalyse hilft die Ziele sinnvoll zu planen und strategisch anzugehen.

Website-Konzept

Phase 2:
Konzeption

Die Planung der Website:
Welche Ziele will man wie erreichen? Details bezüglich der Umsetzung der Inhalte, Design und Technik werden definiert.

Es wird eine Inhaltsstruktur erarbeitet. Dazu gehört die Seitenstruktur (oft auch Sitemap genannt), also die Aufteilung der Unterseiten in ein Navigationsschema. Aber auch die Inhaltsstruktur auf den einzelnen Unterseiten wird definiert.

Dazu werden Funktionalitäten festgelegt, interne Querverlinkungen und Ziele einzelner Seiten definiert.

Website-Konzept

Phase 3:
Design

Das Konzept steht, der Designer hat so eine Basis für die Gestaltung:

Inhaltsstruktur, Website-Ziele und Zielgruppen sind definiert. Die Gestaltung artet also nicht in freie Kunst aus oder genügt sich mit den üblichen Website-Templates.

Das Design hat nun einen klaren Zweck:
Ästhetik, Bedienbarkeit, Benutzungserlebnis, Übersichtlichkeit, Image – all das ist vorgegeben und kann und sollte durch das Design erfüllt werden. Nicht gerade wenig Anforderungen – aber dafür gibt es ja eben Profis.

Website-Konzept

Phase 4:
Inhalte

Seitenstruktur und Inhaltsstruktur stehen, somit ist klar, welche Inhalte erstellt werden sollen. Eventuell können schon vorhandene (Website-)Inhalte übernommen werden, vielleicht müssen noch weitere erstellt werden.

Neben Texten können dies auch Bilder, Grafiken oder gar Videos sein. Der Aufwand sollte auf jeden Fall nicht unterschätzt werden.

Website-Konzept

Phase 5:
Technische Umsetzung

Technisch ist im Grunde auch alles klar, da Umfang, Funktionen und Inhaltsstruktur festgelegt sind:
Die Umsetzung einer sogenannten responsiven Website (optimiert für mobile Endgeräte) kann erfolgen.

Passenderweise mit einem Content Management System (CMS), dass die Pflege der Inhalte vereinfacht. Dazu bieten CMS oft hilfreiche Funktionen wie Kontaktformulare, Mehrsprachigkeiten, Newsletter und weitere schon an, die somit nicht extra aufwendig programmiert werden müssen.

Website-Konzept

Phase 6:
Testen und Relaunchen

Zum Abschluss – naja, eigentlich schon immer mittendrin – wird die Website auf Herz und Nieren überprüft:
Mit verschiedenen Browsern und Geräten. Ist die Seite gut bedienbar, sind die Inhalte gut aufnehmbar/lesbar, lässt sich gut navigieren usw.

Am Ende steht dann der Live-Gang, die neue Website wird auf die richtige Domain gestellt.

Stolz und zufrieden sind Unternehmen und Webdesigner.

Website-Konzept

Phase 7:
Weiterbetreuung

Damit es erst nicht wieder so weit kommt, dass die Website eher peinlich und veraltet ist, sollte die neue Website nun regelmäßig aktualisiert und optimiert werden.

Das kann ganz unterschiedliche Bereiche betreffen:
Neue Inhalte, Suchmaschinenoptimierung, Designanpassungen, neue Funktionen, neue Sprachen usw. – nicht alles muss ja zwangsläufig auch im ersten Relaunch-Schritt erfolgen.

Diese kontinuierlichen Optimierungen sorgen aber dafür, dass sich die Website den jeweiligen Gegebenheiten anpasst und stets zum Unternehmen passt.

Dazu sollten in regelmäßigen Abständen Updates und Backups erfolgen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Nicht alles muss genau so und in der Reihenfolge wie beschrieben umgesetzt werden. Je nach konkreten Anforderungen und Voraussetzungen gibt es immer wieder (leicht) andere Schwerpunkte und Aufgaben.

Und somit ist auch der Umfang und Aufwand für den Dienstleister immer wieder unterschiedlich. 

Wie lange dauert ein Relaunch?

Wie lange dauert es ein Haus zu bauen? Darauf gibt es jeweils keine allgemeingültige Antwort. Soviel lässt sich aber sagen:
Eine Website ist meistens schneller als ein Haus gebaut 😉

Abhängig vom Umfang und sonstigen Anforderungen sind aber mindestens einige Monate durchaus realistisch. Klar, Homepagebaukasten oder Template ausgewählt und die Website ist an einem Tag aufgesetzt.

Aber wenn es ein „richtiger“ Relaunch werden soll, der alle notwendigen Aspekte beachtet, die unter anderem auf dieser Seite vorgestellt werden, dann ist die Website nicht über Nacht fertig. Dann braucht Sie Zeit, damit sie richtig gut werden kann.

Daher sollte die Zeit nicht als der erste relevante Faktor gesehen werden, sondern die Qualität.

Website-Konzept: Design und Content Marketing

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Ihrer Website erkennen!

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Ziele eines Website-Relaunchs

„Eine neue Website“ ist schon mal ganz ok als Ziel. Aber es kann schon detaillierter sein. Es lassen sich für alle oben genannten Teilbereiche Ziele formulieren. Und nur so ist auch gewährleistet, dass das Projekt qualitativ voran kommt und am Ende für das Unternehmen einen klar erkennbaren, oder gar messbaren, Mehrwert bietet.

Mögliche Website-Relaunch-Ziele können sein:

Beispiele für einen Website-Relaunch

Corporate Website für die Bunsen Gesellschaft, Frankfurt

Website-Relaunch
Deutsche Bunsen Gesellschaft

„Veraltet“ – dies traf auf die alte Website der Deutschen Bunsen Gesellschaft zu. Zumindest optisch und technisch.

Inhaltlich war die Website zwar immr auf dem neuesten Stand, aber weder war das Lesen sehr angenehm, noch liesen sich die Inhalte einfach und intutiv finden.  Und somit war die Benutzungserfahrung – trotz aktueller Inhalte – eher negativ.

Für den Relaunch wurde dann die technische Infrastruktur „nur“ optimiert. Das reichte aber, um die Seite auch mobil zugänglich zu machen.

Dafür wurden die Inhalte neu gegliedert in z. B. verständlicheren Menüpunkten, die eher den Erwartungen und Bedürfnissen der Besucher entsprachen.

Zusammen mit einem modernen Design, das die Zugänglichkeit und Lesbarkeit fördert und auch eher den eigenen Anspruch einer moderne Wissenschaftgesellschaft repäsentiert.

Nach dem Relaunch entspricht die neue Website dem Ziel: Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft und dient der Mitglieder-Vernetzung und der Gewinnung neuer Mitglieder.

bunsen.de

Responsive Website für die Bunsen Gesellschaft, Frankfurt
Responsive Webdesign für den Relaunch einer Image-Website aus Leipzig

Website-Relaunch
aev

Die alte Website war in jeder Hinsicht veraltet. Die neue Website ist nun responsiv, also auch für mobile Endgeräte optimiert.

Sie ist optisch modern und zeitgemäß mit vielen Farbflächen, großformatigen Bildern und generell einer großzügigeren Gestaltung, die passende Akzente setzt.  Aber vor allem sind die Inhalte nun deutlich klarer und übersichtlicher strukturiert.

aev.de

Website-Relaunch und ein Rebranding

Nicht selten erlebe ich es, dass bei der Anfrage nach einem Website-Relaunch recht zeitnah das Thema Unternehmensdesign oder – neudeutsch – Corporate Design auf den Tisch kommt.

Nach dem Motto:
„Ach, wenn wir schon die Website neu machen, dann können wir auch gleich mal ans Logo.“

Oder ich entwerfe das Design für die neue Website und es kommt so gut an, dass gleich auch die anderen Kommunikationsmedien entsprechend passend neu gestaltet werden sollen. Das ist zwar einerseits schön, noch besser wäre es aber das Thema Corporate Design von Beginn gleich auf dem Tisch zu haben.

Und nicht selten geht es noch einen Schritt weiter:
Nicht nur die Website und das Unternehmensdesign sind veraltet, das Branding, also die Außenwahrnehmung des Unternehmens ist nicht mehr zeitgemäß.

Über die Jahre hat sich häufig viel verändert:
Das Unternehmen selber, sprich sein Angebot, Schwerpunkte, Mitarbeiter. Die Märkte haben sich verändert, vielleicht sogar die Zielgruppen im Laufe der Zeit.

Die Erscheinung (Optisch, wie inhaltlich) passt nicht dann oft nicht mit dem aktuellen Selbstverständnis zusammen. Und meistens noch weniger mit der Außenwahrnehmung.

Zeit also sich auch über ein Rebranding Gedanken zu machen.

Website-Relaunch und Branding

Website-Relaunch & Rebranding
IFS Dichtungen

Der klassische Mittelständler benötigte nicht nur eine neue Website, um sich modern(er) zu präsentieren und die Website als Vertriebs- und Marketingsinstrument gezielter zu nutzen.

Schnell stellte sich heraus, dass ein Überarbeitung, bzw. Neuerarbeitung des kompetten Kommunikationsauftritts notwendig ist, um die gewünschten Ziele zu erreichen.

So wurde zusammen mit der Website das Corporate Design und allerlei Kommunikationsmittel überarbeitet.

industrietechnik-schneider.de

Gründe für ein Rebranding im Zusammenhang mit einem Website-Relaunch können also unter anderem sein:

Relaunch und die Nutzer

Benutzerfreundlichkeit – Der Besucher im Fokus

Dafür machen wir das alles:
Für Ihre Besucher, Ihre potentiellen Kunden!

Denn „der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“ – Ja, abgedroschen, aber mit wahrem Kern. Denn es geht eben nicht um eine reine Selbstdarstellung, schon gar bei einer zeitgemäßen Website.

Der Besucher mit seinen Anforderungen, Erwartungen und Bedürfnissen sollte in Vordergrund stehen. Wieso sollten Sie eine seitenlange Unternehmenshistorie in Werbesprache präsentieren, wenn der Besucher sich mit ganz anderen Inhalten von Ihrer Erfahrung und Kompetenz überzeugen will?

Inhalte, Design, Gliederung/Struktur ist nicht nur vom Unternehmen und seinen Zielen abhängig, sondern mindestens im gleichen Maße vom Besucher.

Der User rückt in den Mittelpunkt. Das klingt selbstverständlich, ist aber eigentlich erst in letzter Zeit so richtig ins Bewusstsein vieler gelangt.

Und nicht selten macht dies erst den Unterschied aus, zwischen einer „nur“ netten, optisch ansprechenden Website und einer Website, die eine hohe User Experience hat.

Was User Experience , also eine angenehme Benutzungserfahrung, hier bedeutet:

Um sich dem Besucher und seinen Bedürfnissen zu nähern, gibt es verschiedene Methoden. Eine gründliche Zielgruppenanalyse ist oft der erste und richtige Weg. Noch tiefergehend – zu einem Website-Relaunch gut passend – ist die Entwicklung sogenannter Personas.

Personas sind fiktive Personen, die eine bestimmte Zielgruppen repräsentieren. Es werden konkrete Portraits, Namen, Eigenschaften und Bedürfnissen benannt, so dass zwar eine fiktive Person entsteht, die sich aber wie ein echter Besucher behandeln lässt. Mit den Personas können alle Projektbeteiligten arbeiten, um die Bedürfnisse, Reaktionen und Ziele der User besser vorauszusagen. Entscheidungen können so viel besser/konkreter getroffen werden.

Tipps für den Website-Relaunch

Webdesign Tipp

Man kann von anderen so viel lernen:
Welche Websites können als Vorbild dienen?

Das muss nicht gleich eine komplette Website sein, sondern können auch nur Einzelteile sein, wie bspw. ein bestimmtes Inhaltselement, eine ganz spezielle Funktion, eine Farbkombination, ein Bildmotiv oder…

Webdesign Tipp

Bei einem Relaunch geht es weder rein um das Design oder nur um die Technik!

Ein Website-Relaunch ist das Zusammenspiel aus Strategie, Inhalten, Design und Technik.

Lässt man eines außen vor, leiden zwangsläufig alle Aspekte.

Webdesign Tipp

Nicht jedem muss alles gefallen!

Auch bei der Beurteilung einer Website können viele Köche den Brei verderben. Dem einen gefällt der Farbton nicht, dem nächsten das Bild, beim dritten funktioniert der alte Internet Explorer nicht richtig und der letzte mag schon lange das Wort „Relaunch“ nicht mehr hören…

Wenn von Anfang an klare Verantwortliche und Entscheider benannt sind, wird das Projekt nicht durch „Drittmeinungen“ verzögert oder verunsichert.

Webdesign Tipp

Es dauert länger als gedacht!

In ein bis zwei Monaten mal eben einen Relaunch durchzuziehen, kann zwar mal klappen, ist aber selten realistisch.

Der Webdesigner, die Agentur, als auch Sie im Unternehmen sitzen oft noch an deren Projekten und arbeiten nicht rund um die Uhr nur an diesem einem Website-Relaunch.

Dazu kommen Korrektur- und Änderungsphasen. Und gerade der (Zeit-)Aufwand die Inhaltserstellung wird fast immer unterschätzt.

Alte Projektregel: Auf die angedachte Zeit 50% oben drauf schlagen… und man ist nahe dran 😉

Webdesign Tipp

Ausreichend interne Ressourcen bereit stellen!

Der Mitarbeiter, der den Relaunch nebenbei „so mitmachen“ muss, ist schnell überfordert und frustriert.

Ein Relaunch braucht Zeit und diese sollte sich dafür auch genommen werden. Gerade dann, wenn noch die Inhalte erstellt werden sollen, was auch nicht mal eben an einem einzigen ruhigen Nachmittag geschieht.

Webdesign Tipp

Auf das Wirklich-Wichtige konzentrieren!

Das betrifft alle Bereiche:
Konzept, Design, Inhalte und Technik/Funktionalitäten.

Die Augen sind oft größer als der Magen – was beim Essen dann halt auf dem Teller zurückbleibt, ist bei einem Website-Projekt schon ungünstiger.

Wenn man sich mit eher zweitrangigen Aspekten zu lange herumschlägt, fehlt die Energie, Zeit und Ressourcen für die eben wirklich wichtigen Dinge.

Webdesign Tipp

Man muss nicht alles gleich beim (großen) Relaunch umsetzen!

Vieles lässt sich auch stufenweise aufbauen und so nach und nach über die Monate und Jahre ergänzen, wie bspw. eine Mehrsprachigkeit.

Es gibt aber andere Aspekte, die sinnvollerweise gleich beachtet werden sollten: Rebranding oder Suchmaschinenoptimierung wären solche Themen. Diese müssen vielleicht nicht gleich in höchstem Maße perfektioniert werden. Werden diese aber von Anfang an bedacht, erspart man sich später größere Anpassungen und enormen Aufwand.

So oder so: Es ist hilfreich und sinnvoll zu Projektbeginn auch mögliche mittel- und langfristige Maßnahmen schon einmal anzusprechen. Denn wenn nicht klar ist, was später einmal folgen soll, kann es nicht von Anfang bedacht werden.

Website-Konzept

Was kann ich für Sie tun?

Gerne helfe ich Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Projekte, um zusammen etwas Großes zu schaffen! Wenn Sie mehr wissen wollen oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann nehmen Sie doch ganz einfach mit mir, Martin Hahn, per E-Mail Kontakt auf:

Das Konzept​ für einen Website-Relaunch

Wenn die Analysen gemacht wurden und die Ziele definiert wurden, kann es an die konkrete Planung der neuen Website gehen. Das Konzept bildet die Basis einer gelungenen Umsetzung für ein erfolgreiches Projekt.

Das Konzept für einen Website-Relaunch

Die Content Strategie

Um die Inhalte eines Webprojekts zu definieren, geht es darum, zwei Aspekte unter einen Hut zu bringen:

Häufig wird vor allem der erste Aspekt beachtet: Das Unternehmen möchte sich und seine Produkte/Dienstleistungen in einem guten Licht darstellen – sein gutes Recht.

Es wird viel Zeit und Arbeit hineingesteckt, wohlklingende Sätze zu formulieren, die Produkte von allen Seiten zu beleuchten, ausführlich über Projekte zu erzählen, das Unternehmen umfassend vorzustellen. Manchmal werden aber auch einfach nur schon vorhandene Texte übernommen, weil keiner da ist, der die Texte überarbeiten bzw. neu schreiben kann oder will.

Die schlechte Nachricht für Unternehmen:
Niemand wartet auf ihre Texte und möchte ihre Webseite und Markenbotschaften konsumieren.

Die Kunden sind übersättigt von Informationen. Und jetzt kommt noch die „Content is King“-Entwicklung dazu, die jedem Unternehmen rät, zu „Content-Schleudern“ zu werden. Dadurch wird die Beachtung von Inhalten auch nicht besser.

Eine Content-Strategie muss sich übrigens nicht nur auf die Website beziehen, sondern kann darüber hinaus auch für andere Kommunikationsmittel und -medien interessant sein wie Newsletter, soziale Netzwerke, Broschüren usw.

Zur Überprüfung einer Content-Strategie können folgende Aspekte dienen:

Content Strategie Website-Relaunch

Die eigentlichen Inhalte – Content first

Zu oft steht der Wunsch nach einem neuen Design oder die responsive Anpassung mit Mittelpunkt.

Dabei sollten besser die Inhalte die Basis bilden!

Die Inhalte sind der Hauptgrund, ob und wie die Website-Ziele erreicht werden und ob die User glückliche Besucher werden. Ohne hochwertige und aktuelle Inhalte könnte man den Relaunch eigentlich gleich lassen. Es geht also darum, welche Inhalte wie präsentiert werden und erreichbar sein sollen.

Die Inhalte müssen zuerst gegliedert werden. Zum einen im Großen, also die Seitenaufteilung/Seitenarchitektur. Und dann im Kleinen, daß heißt die Aufteilung der Inhalte innerhalb einer einzelnen Unterseite.

Informationsarchitektur & Navigationsstruktur

Die Gliederung der Navigation und die Benennung der Navigationspunkte ist der wichtigste Schritt. Eine gute Navigation beantwortet dem Anwender folgende Fragen:

„Die Navigation ist nicht einfach ein Feature einer Website,
sie ist die Website.“

Die Sichtweise des Besuchers ist hierbei ausschlaggebend, nicht die Sichtweise des Unternehmens. So werden leider allzu oft branchen- oder unternehmenspezifische Begrifflichkeiten verwendet, die der Besucher dann nicht oder kaum versteht.

Gerade bei der Navigation sollte man keine Experimente machen. Es gibt gelernte Benutzermuster, auf die User zurückgreifen. Diese zu durchbrechen ist sehr riskant.

Eines sollte man auf keinen Fall:
den Aufwand unterschätzen, der für die Erstellung von guten Inhalten notwendig ist.
Zeit und Budget sollten hier nicht zu knapp bemessen sein.

Ideen für Content-Formate

Textliche Inhalte sind das häufigste Content-Format. Die Möglichkeiten der inhaltlichen Gestaltung Ihrer Botschaften (oder der Ihres Kunden) sind aber viel größer.

Folgend eine lose Sammlung von Ideen, um für Inhalte eine passende Umsetzung zu finden:

Fachartikel, E-Books, E-Mail-Newsletter, Infografiken, Bildergalerien/-slideshows, Videos, Präsentationen, Podcasts, Downloads, Zitate, Case Studies, Gastartikel, FAQs, Member-Bereich, Animationen, Screencasts, Tutorials, Interviews, Testimonials usw.

Suchmaschinenoptimierung:
Die richtigen Schwerpunkte und Keywords finden

Die Optimierung der neuen Website für die Suchmaschinen ist nicht nur ein rein technischer Aspekt oder etwas, was am Ende noch „hinzugefügt“ wird.

Suchmaschinenoptimierung muss von Anfang an bedacht werden, damit sie erfolgreich sein kann.

Suchmaschinenoptimierung ist zuerst die Analyse und Definition der gewünschten Suchbegriffe. Dies betrifft dann auch direkt die Content Strategie der Website, da Inhalte extra dafür erstellt werden, diese Fragen entsprechend zu beantworten.

Suchmaschinenoptimierung betrifft die Content Strategie und die Suchintentionen der Besucher:

Welche Probleme, Bedürfnisse und Herausforderungen haben die Besucher? Nach welchen Stichworten und Sätzen suchen sie in den Suchmaschinen?

Diese Fragen zu kennen, hilft die richtigen Antworten zu geben. Und wenn der Website-Relaunch hilfreiche Antworten gibt, dann sind die Besucher glücklich. Und wenn die Besucher glücklich sind, dann freut das die Suchmaschinen. Und wenn sich die Suchmaschinen freuen, dann wird Ihre neue Website bei den entsprechenden Suchanfragen weit oben gelistet.

hahnsinn – Die Webdesign und Internetagentur für Frankfurt

„Content precedes design.
Design in the absence of content is not design, it’s decoration.“

Webdesigner Jeffrey Zeldman

Das Konzept für einen Website-Relaunch

Das Redesign

Nein, eine Website wird nicht irgendwie noch „hübsch“ gemacht. Das Design ist untrennbar mit den Inhalten, den Zielen und der Navigation verwoben. Design gibt dem Inhalt und der Navigation die passende Form in einer ästhetischen und thematisch ansprechenden Art und Weise.

Das Design erfüllt vor allem folgende Funktionen:
Es vermittelt ein Image und eine Ästhetik. Es bietet Orientierung und leitet durch die Seite. Es erlaubt Interaktion. Es vermittelt Professionalität, Qualität und Glaubwürdigkeit.

Die Planung des Designs geht also einher mit dem Unternehmensdesign und den -zielen. In Verbindung mit der leitenden Funktion ergibt sich ein Screendesign, das den Besucher anregt und animiert.

Das kann bspw. ein hübsches Design-Template gar nicht schaffen. Dieses kann zwar „hübsch“ aussehen, aber mehr eben auch nicht, denn bei der Template-Erstellung konnte weder die spezifische Content-Strategie, noch die Unternehmens- und Besucherbedürfnisse beachtet werden.

Das Konzept für einen Website-Relaunch

Interaktion / Funktionen

Sie füllen die Website erst so richtig mit leben. Denn der Besucher soll möglichst nicht nur passiver Konsument bleiben. Er soll in Interaktion treten. Das Design, besondere Funktionalitäten, Links und Buttons sollen ihn dazu animieren.

Ein klassisches Beispiel wäre die vereinfachte Kontaktaufnahme. Der Besucher muss also nicht erst nach der Kontaktseite suchen und dort dann passende E-Mail-Adresse oder Telefonnummer ausfindig machen, sondern er bekommt die notwendigen Kontaktinformationen an der Stelle, an der er sie gerade benötigt. Das kann zu Beispiel direkt auf einer Produktseite sein. Der Besucher wird animiert weitere Fragen zum Produkt oder direkt eine Anfrage oder Bestellung aufzugeben. Einfach, unkompliziert und persönlich werden die Kontaktinfos präsentiert.

Dazu kann dem Benutzer am Ende einer Seite „gesagt“ werden, was jetzt zu tun ist. Ihm wird die Entscheidung abgenommen weiter zu überlegen, welchen Schritt er als nächstes tun soll oder worauf er nun klicken soll (oder im schlimmsten Falle er die Website gar komplett verlässt).

Das können als einfaches Beispiel weiterführende Unterseiten sein, die ihn thematisch weiterbringen und seine Reise durch die Website fortführen lassen.

Responsive Webdesign für einen Dichtungshersteller aus Leipzig, Sachsen.
Das Konzept für einen Website-Relaunch

Die technische Struktur

Die technische Struktur wird in der Konzeptionsphase ebenso behandelt:

Die technischen Details sind wichtig, einmal für das Angebot und natürlich für die Umsetzung selber. Kleine Änderungen können hier später großen Aufwand verursachen.

Fragen zur technischen Infrastruktur für den Website-Relaunch:

  • Welchen technischen Anforderungen muss die neue Website genügen?
  • Gibt es Vorgaben oder Wünsche bezüglich eines Content Management Systems?
  • Reichen der aktuelle Server und das Providerpaket aus?
  • Sind bestimmte Funktionalitäten gewünscht?
  • Lassen sich diese mit sog. Plugins (Erweiterungen) erfüllen oder müssen diese individual programmiert werden?
  • Müssen irgendwelche fremden Systeme angeschlossen werden (z.B. CRM, Newsletter)?
  • Ist eine Mehrsprachigkeit erwünscht?
  • Was gibt es bezüglich der responsiven Darstellung (Optimierung für mobile Endgeräte) zu beachten?

Go-Live

Wenn die Website online geht…

Responsive Webdesign für die Bunsen Gesellschaft, Frankfurt

Wenn alles (von Auftragnehmerseite) soweit fertig ist und die Seite von Auftraggeberseite abgenickt wurde, kann sie online gehen.

Ein letzter Check nach dem Live-Gang sollte unter anderem folgende Punkte beinhalten:

  • Funktionieren alle Links?
  • Laufen alle Seiten über eine sichere Verbindung (SSL)?
  • Wird die Seite / werden die Inhalte auf allen möglichen Endgeräten korrekt angezeigt?
  • Lassen sich alle Funktionalitäten ohne Probleme ausführen?
  • Sind passende Weiterleitungen von den alten Unterseiten auf die neuen Seiten eingerichtet?
  • Wurde bei der sog. Google Search Console die neuen Seiten hinterlegt, so dass Google diese schneller indizieren kann?
  • Passt die Ladezeit?

Die Kosten eine Website-Relaunchs

Und was kostet so ein Website-Relaunch jetzt?
Es ist halt wie beim Autokauf – kommt drauf an…

Ok, etwas konkreter:
Ja, es gibt nicht den einen pasuchalen Preis. Und wenn Sie nur ansatzweise den Artikel durchgelesen haben, werden Sie festgestellt haben, wie viele Aspekte da zusammen kommen und wie unterschiedlich ein jeder davon umgesetzt werden kann (was sowohl Quantität wie Qualität betrifft).

Wenn Sie etwas durchs Internet stöbern, werden Sie eine hohe Preisspanne ausfindig machen: Vom Hompagebaukasten mit monatlichen Kosten über Festpreise bis zu Individualkosten. Jeder Preis wird sicherlich für sich auch gerechtfertigt sein. Ein Hompagebaukasten wird nicht die Leistung erbringen können, wie ein Relaunch, mit ausführlicher Beratung und von Profis umgesetzt und individuell auf Sie und Ihre Anforderungen zugeschnitten.

Bevor Sie also die Frage nach dem Preis stellen, sollten Sie sich also zuerst Fragen, was die neue Website für Sie überhaupt leisten soll. Oder anders ausgedrückt:
Welchen Wert soll die neue Website für Ihr Unternehmen haben?

Vielleicht reicht dann schon ein standardisiertes Festpreisangebot für einen geringen vierstelligen Betrag.

Wenn Ihnen die Website aber doch wichtiger und wertiger ist, dann wird auch die professionelle Umsetzung etwas mehr kosten.

Sie haben oben die Analyse- und Konzeptionsphase eines Website-Relaunches etwas näher kennen gelernt. Darunter mache ich es nicht. Nur die Beachtung und Umsetzung dieser Punkte sichern eine gute Website und ein erfolgreiches Projekt!

Als Anhaltspunkt bisheriger Website-Relaunch-Projekte kann ich hierfür eine ungefähre Preisspanne nennen:
Zwischen 6.000 bis 12.000 € (netto) sollte man kalkulieren können.

Es können sicherlich auch mal mehr sein bei entsprechenden Anforderungen. Oder bei einem Teil-Relaunch auch weniger.

Wenn Sie eine professionelle Website möchten, die für Sie arbeitet und die Ihre Kunden lieben werden, dann sollte es Ihnen jedoch (mindestens) das Wert sein.

Der Website-Relaunch

Mit einem Website-Relaunch haben Sie die große Chance Ihre Marktposition zu verbessern und sich von Ihren Mittbewerbern noch klarer abzusetzen. Eine attraktive Website, die optisch und inhaltlich überzeugt und gut bedienbar und guten Service bietet, wird Ihre Besucher überzeugen.

Ein erfolgreicher Website-Relaunch ist das gelungene Zusammenspiel aus Konzeption, Inhalten, Design und Technik.

Website Relaunch Checkliste

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Über den Autor

Martin Hahn ist Webdesigner, Dozent, Fachbuchautor und dreifacher Papa.
Seit vielen Jahren hilft er anderen effektivere Webdesigns zu erstellen – in Schulungen und mit Artikeln auf dieser Website.

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